Handzahme Fischottermädchen im Wildpark „Alte Fasanerie“

Neben Wildschweinen, Wisenten, Wölfen und Luchsen laden jetzt auch Fischotter zu intensiven Naturbeobachtungen ein.

Wer sich dem Wald und der Natur verbunden fühlt, ist im Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau bestens aufgehoben. Über hundert Hektar Wald laden zum Entdecken und Erforschen der Wildtiere ein. Etwa 40 verschiedene Tierarten bieten einen schönen Anblick auf dem Spaziergang über gut ausgebaute barrierefreie Waldwege. Eine zusätzliche Attraktion ist das neue Fischottergehe direkt am Hauptweg. Bubla und Bolek – zwei junge handzahme Fischottermännchen – wohnen inzwischen dort und sorgen mit ihren munteren Kapriolen für zusätzlichen Spaß und Abwechslung. Die beiden Wassermarder haben in ihrer Heimat Tschechien ihre leiblichen Mütter verloren und nach ihrer Aufzucht und Pflege in einer Auffangstation in der Alten Fasanerie ein neues Zuhause gefunden.

Nähere Informationen auch zu Eintrittspreisen, aktuellen Veranstaltungsangeboten und Hygieneregeln finden Interessierte auf der Homepage des Wildparks.

www.erlebnis-wildpark.de


Geschichten aus dem Waldzoo Offenbach

„Bifi“ ist ein Minischwein. Sie wurde in Offenbach gefunden, als sie etwa drei Wochen alt war. Vermutet wird, dass sie ein Silvestergeschenk war. Leider hatte sie Räude und war bissig, das war wohl noch ein zusätzlicher Grund, weshalb sie ausgesetzt wurde.

Als Räude bezeichnet man Milbenerkrankungen bei Tieren.

Im Waldzoo wurde sie medizinisch versorgt und aufgenommen. Hier ist sie mit den Hunden groß geworden und lebt nun mit „Rosi“ und „Scheffe“ zusammen.

Mehr Geschichten von den Waldzoobewohnern auf www.waldzoo-offenbach.de


Alpaka- und Lama-Spaziergang in Darmstadt

Jeden Sonntag ab 11 Uhr kann man in Darmstadt mit Alpakas und Lamas spazieren gehen.

So steht es auf einem Plakat am Fuße der Mathildenhöhe, das auch auf den Treffpunkt im Seitersweg 150 hinweist. Organisiert wird die Wanderung von der „LebensSchuleNatur“ (LeSchuNa), die auch Coachings und Medidationskurse anbietet. Die Teilnahme am Lama-Spaziergang ist kostenfrei, allerdings muss man sich vorher anmelden.

Mehr Infos und Details zur Anmeldung auf
www.leschuna.de.


Opel-Zoo vermeldet Besucherrekord trotz Corona

Obwohl der Opel-Zoo erst Anfang März 2021 wieder öffnen durfte, verzeichnet er mit 580.739 Tagesbesuchern dennoch ein Rekordjahr. War zu diesem Zeitpunkt keineswegs absehbar. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels erläutert, welche Faktoren trotz der zeitweisen Schließung und der hohen Corona-Auflagen dazu beigetragen haben: Zum einen herrschte im Sommer 2021 typisches Zoo- und weniger Schwimmbadwetter. Da offensichtlich zudem viele Familien nicht verreisen konnten oder wollten, waren Tagesausflüge, insbesondere in „Freiluft“-Einrichtungen wie dem Opel-Zoo eine willkommene Abwechslung.

Über diese allgemeinen Entwicklungen hinaus sorgten aber auch die Änderungen im Tierbestand des Opel-Zoos für großes Interesse am Zoobesuch.
Mit „Zimba“ starb am 21. April die letzte der alten Elefantenkühe, aber im Frühjahr konnte auch darüber berichtet werden, dass sich Jungbulle „Tamo“ und die mit ihrer Ziehmutter „Lilak“ in 2020 aus Berlin gekommene „Kariba“ offensichtlich gut verstehen. Das ausgelassene Spiel der beiden jungen Elefanten, die offenbar Interesse aneinander gefunden haben, war für die Zoobesucher stets eine Attraktion.

Am 28. Mai wurde die neue Madagaskar-Voliere eröffnet, die augenblicklich zu einem Besucher-Highlight wurde. Ab Ende Juli wurden bis zum Ende der Herbstferien drei Mal täglich Führungen zu den lebhaften Kattas und Roten Varis angeboten, die ausnahmslos ausgebucht waren.

Im Jahr 2022 stehen zunächst verschiedene Baumaßnahmen an, die auch einige für die Zoobesucher sichtbare Veränderungen bringen werden, u. a. die Verlegung des "Öffentlichen Wegs" durch den Opel-Zoo, so dass das in sich geschlossenen Zoogelände vorbereitet wird.

Auch für das Bauvorhaben Panzernashörner haben die Planungen begonnen. Der Opel-Zoo spart dafür weiterhin 3 Euro pro verkaufter Eintrittskarte an. Bis die Bauarbeiten beginnen, wird es noch bis weit ins kommende Jahr dauern, doch die Vorarbeiten laufen auf Hochtouren. Auf rund 18.000 m² Zoogelände sollen Anlagen für insgesamt sieben asiatische Tierarten entstehen. Dazu gehören neben Panzernashörnern auch Schabrackentapire, Siamangs, Binturongs.

Adresse: Am Opel-Zoo, 3, 61476 Kronberg im Taunus, Telefon: 06173 3259030

Geöffnet: täglich 9 - 17 Uhr,

Eintritt:

Erwachsene 15,50 €
Erwachsene in Gruppen (ab 20 Personen) 14,50 €
Kinder (3-14 Jahre) 8,50 €
Kinder in Gruppen (ab 20 Personen) 7,50 €
Erwachsene und Kinder mit Behinderung (GdB ab 80) frei
***(dazu Begleitperson - nur bei Nachweis "B") frei
Erwachsene mit Behinderung (GdB ab 50 bis unter 80) 14,50 €
***(dazu Begleitperson - nur bei Nachweis "B") 14,50 €
Kinder mit Behinderung (GdB ab 50 bis unter 80) 7,50 €
***(dazu Begleitperson - nur bei Nachweis "B") 14,50 €

Bei Gruppen hat jede 20. Person freien Eintritt. Kinder bis zu 12 Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener den Opel-Zoo besuchen!

Hund     
Hunde müssen an der kurzen Leine geführt werden. Die Hygienetüten
können an den gekennzeichneten Stationen an der unteren Kasse und
am Drehtor bei den Guanakos entsorgt werden. Bitte halten Sie den
Zoo sauber!
2,00 €

Weitere Gruppenpreise
Schulklassen und Kindergarten/Hort-Gruppen:

Gruppenpreise (Kinder 7,50 €, Erwachsene 14,50 € pro Person).
Zwei Begleitpersonen je Schulklasse bzw. Kindergartengruppe haben freien Eintritt.
Andere Gruppen:
Gruppenpreise ab 20 Personen (Kinder von 3-14 Jahren 7,50 €, Erw. 14,50 € pro Person), jede 20. Person hat freien Eintritt.


Diese Tiere suchen ein liebevolles Zuhause

Tierschutzverein Pfungstadt und Umgebung e.V.

Rasselbande

Geboren am 15. Mai

Die Rasselbande ist vorbildlich von ihrer Mutter versorgt und erzogen worden. Sie sind menschenbezogen, sehr verspielt, sozial und einfach nur pfiffig. Sie werden ausschliesslich nur mit späteren Freigang vermittelt.

Feline getigert, weiblich
Bali getigert, weiblich
Denver getigert mit weißen Pfötchen,
männlich
Remo schwarz, männlich
Mali schwarz, weiblich

Mila

geb. 21.03.2019

Mila ist eine Britisch Kurzhaar Katze und wurde trächtig als Fundkatze abgegeben. Kurze Zeit später hatte sie drei drollige Kitten geboren und wirklich sehr vorbildlich versorgt und erzogen. Die kleinen Samtpfoten wohnen bereits in ihren neuen Familien und nun möchte Mila auch ein neues Zuhause haben. Sie war anfänglich von Menschen nicht begeistert und auch nicht kooperativ, aber durch die Geburt und Aufzucht ihrer Kitten wurde sie immer zugänglicher und suchte Nähe und lässt sich seither streicheln. Ihr neues Personal darf sie nicht gleich mit Liebesbezeugungen überhäufen, sondern ihr die nötige Zeit lassen, sie kennenzulernen, um Vertrauen aufzubauen.

Brownie und Trico

geb. 07.07.2020

Die beiden besten Freunde (nicht kastriert) suchen zusammen ein Zuhause, gerne auch in Aussenhaltung.

Marica

geb. 01.09.2009

Bei Marica denkt man gerne an das Kinderlied: „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad…“, wenn sie stolz in ihrem „Beiwagen“ sitzt und durch das Hundehaus fährt. Trotz ihrer körperlichen Einschränkungen ist sie ein rundum Glücklichpaket, mag es besonders, wenn viele Hände sie streicheln und auch bürsten. Marica wünscht sich Menschen, die mit ihr die bunte Vielfalt der Langsamkeit entdecken und mit viel Humor ihr Leben gestalten.

Juli

geb. 12.08.2016

Juli ist eine kleine Hündin von etwa 40 Zentimeter Höhe und elf Kilogramm Körpergewicht, eine kleine zarte Hündin, die durch menschliches Fehlverhalten auffällig geworden ist.
Wird Juli klar und fair geführt, schließt sie sich schnell an und nimmt Regeln und Grenzen sehr gut an. In kompetenter Hand wird sie nicht auffallen, sie braucht also Menschen, die sich ihrer Verantwortung bewußt sind, einen bereits auffällig gewordenen Hund zu führen. Denn Juli ist kein Anfängerhund. Aufgrund eines Beissvorfalls ist Juli als gefährlich eingestuft. Sie hat ihren Wesenstest bestanden, es gelten für sie dennoch die selben Voraussetzungen wie für einen Listenhund.

Tierschutzverein Pfungstadt und Umgebung e.V.

Ausserhalb 80

Pfungstadt

Terminvereinbarung über Telefon oder Mail: 0 61 57 - 54 30

www.tierheim-pfungstadt.de

info@tierheim-pfungstadt.de


Kleintiere im Tierheim Darmstadt

Im Jahre 1873 wurde unser Verein gegründet. Der Zeit entsprechend lagen die Tierschutzaufgaben hauptsächlich bei den damaligen Problemen mit Nutz- und Arbeitstieren, überwiegend Pferden. Dies hat sich im Laufe der Zeit natürlich geändert und heute finden jährlich auch ca. 400 Kleintiere in unserem Tierheim ein vorübergehendes Zuhause.

Hauptsächlich Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster werden in unserem Kleintierhaus abgegeben, aber manchmal kommen auch „exotischere“ Kleintiere, wie z. B. eine Rotbauchspitzkopf-Wasserschildkröte oder ein Reisfink. Es lohnt sich also immer, vor der Anschaffung eines Kleintieres, auch einmal im Tierheim anzufragen.

Unser aktueller Notfall ist „Lolly“. Sie ist ein Schwarzköpfchen und gehört zur Gattung der Agaponiden (Unzertrennliche). Wie der Name schon sagt, bauen die kleinen afrikanischen Papageien eine starke Paarbindung auf, die normalerweise ein Leben lang andauert. Der hübsche „Lolly“ kam als Fundtier in unser Tierheim und ist derzeit leider alleine in seinem Gehege. Wir suchen nun auf diesem Wege einen anderen Unzertrennlichen, welcher auch ohne Partner ist. Vielleicht entwickelt sich aus einem „Date“ ja eine Liebesgeschichte?!? Gerne können die Unzertrennlichen auch in einem ganzen Scharm gehalten werden.

Agarponiden sind sehr muntere und verspielte Vögel ,mit sehr viel Energie. Deshalb suchen wir für „Lolly“ ein artgerechtes Zuhause in einer Voliere.

Auch leben derzeit viele Kaninchen in unserem Tierheim und warten auf ein neues Zuhause. 20 Tiere haben wir von einem befreundeten Tierheim übernommen, welche über 130 Kaninchen aus einem besonders schweren Fall von „Animal Hording“ aufgenommen haben. Der Begriff „Animal Hording“ ist die englische Bezeichnung für das Horten von Lebenden Tieren. Kleintiere, wie z. B. Kaninchen und Meerschweinchen, sind besonders häufig Opfer von „Animal Hording“. Sie kann man in einen Käfig sperren und „stapeln“. Oft fehlt es den Tieren an Futter, Wasser, Sauberkeit und medizinischer Versorgung.

20 bildhübsche Kaninchen sind nun bei uns angekommen und wurden erst einmal gepflegt und medizinisch versorgt. In Kürze suchen wir für die süßen „Hoppler“ ein liebevolles und artgerechtes Zuhause.

Kaninchen sind sehr soziale Tiere und dürfen auf keinen Fall alleine gehalten werden. Sie benötigen mindestens einen Artgenossen, gerne können Sie auch in einer Gruppe gehalten werden. Sie benötigen viel Platz und regelmäßigen Freigang um sich austoben zu können. Ein handelsüblicher Käfig ist auf keinen Fall eine artgerechte Unterbringung für die neugieren und aktiven Tiere! Ein großes und sicheres Gehege, mit Wetterschutz im eigenen Garten ist sicherlich die artgerechteste Unterbringung für die putzigen Langohren.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied sind, dann kommen Sie uns doch einmal im Tierheim besuchen. Unsere Öffnungszeiten sind Mittwoch, Freitag und Samstag in der Zeit von 14:00 bis 17:00.

Die abgebildeten Hoppler warten auf ein neues Zuhause:
Tierheim und Tierschutzverein Darmstadt
Alter Griesheimer Weg 199 · 64293 Darmstadt · 0 61 51 89 14 70 info@tsv-darmstadt.de · www.tsv-darmstadt.de
Bankverbindung für Geldspenden: DE10 5085 0150 0000 5694 53


Hundebadetag 2021 – in Südhessen und der Rhein-Main-Region

Freibad der Biedensand Bäder Lampertheim

26. 09. 2021 · 10 bis 17 Uhr · Eingang DLRG Station am Weidweg 21

Zum 9. Mal darf ausgiebig geplanscht und getobt werden. Für Essen und Trinken ist natürlich bestens gesorgt, plus Info- und Verkaufsstände. Der Eintritt beträgt 50 Cent pro Fuß / Pfote. Die Einnahmen der Veranstaltung kommen der Rettungshundestaffel der DLRG Lampertheim zugute. Bitte Impfausweise der Hunde mitbringen und die Corona Regeln beachten.

www.lampertheim.de/de/freizeit-kultur/biedensand-baeder

Silobad Frankfurt am Main

jeweils 30. 09. bis 3. 10. 2021 · 11 bis 19 Uhr

Der Eintritt ist 0,50 € pro Fuß / Pfote. Bitte Impfausweise der Hunde mitbringen und die Corona Regeln beachten. Alle Hunde müssen Ihre Steuermarke tragen. Die zweibeinige Begleitung muss sich an der Kasse zwecks gesetzlicher Rückverfolgung registrieren lassen.

www.frankfurter-baeder.de


Ein „Kindergarten“ für Hunde

Die meisten Hundefreunde haben ihren vierbeinigen Begleiter am Liebsten immer bei sich. Doch was ist, wenn man mal keine Zeit hat? Oder wenn sich die berufliche oder persönliche Situation ändert? Dafür gibt es Hunde­tagestätten (kurz Hutas). Tierisch Gut stellt Angebote in und um Darmstadt vor.

Von Mara Pitz

Die Corona-Pandemie und das Homeoffice haben Deutschland einen wahren Hundeboom beschert. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Wer zuhause arbeitet, hat endlich Zeit für einen vierbeinigen Begleiter. Doch was passiert, wenn Frauchen oder wieder ins Büro müssen – und der Hund alleine zuhause bleiben muss?

Hunde sind Rudeltiere. Alleine bleiben ist nicht in ihnen veranlagt und so tun sich viele Hunde schwer damit. Manche Vierbeiner jaulen oder bellen ohne Unterbrechung, andere zerstören Möbel oder lecken sich die Pfoten wund.

Hundetagestätten können eine gute Alternative sein für alle, die (wieder) ins Büro müssen und ihren Vierbeiner gut versorgt wissen wollen. In sogenannten Hutas oder Tagespensionen werden die Vierbeiner, ähnlich wie in einem Kindergarten, tagsüber mit anderen Artgenossen betreut. Auch in Darmstadt und Umgebung gibt es einige Anbieter. Hier eine Übersicht, welche es gibt – und wer noch freie Plätze hat.

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?
Mit Training kann Fachleuten zufolge so gut wie jeder Hund lernen, für einige Zeit alleine zu sein. Wie lange, lässt sich nicht pauschal sagen: Junge Hunde können zum Beispiel in der Regel schlechter alleine bleiben als ältere Hunde, aktive Exemplare schlechter als Couchpotatoes und Hunden, die bereits Verlusterfahrungen gemacht haben, fällt es oft besonders schwer. Auch liegt das Alleinebleiben manchen Rassen eher als anderen. Die meisten Experten gehen von vier bis sechs Stunden aus. Länger sollte demnach kein Hund alleine sein, zumindest nicht regelmäßig.

Eine der jüngsten Hundetagesstätten in der Region dürfte der der Tiernah Heimtierservice in Darmstadt von Selina Rink und Simon Franz sein. Im vergangenen Sommer entschieden die beiden staatlich geprüften Tierpfleger, das ehemalige Gelände vom „Lapping Heimtierexpress“ in der Siedlung Tann zu übernehmen, nachdem dessen Betreiberin die Hundetagestätte aus privaten Gründen schloss.

Seitdem betreuen sie täglich von 7.30 und 17.30 Uhr Hunde auf dem mehr als 2.000 Quadratmeter großen Gelände in unmittelbarer Nähe des Windhundevereins. Kern des Platzes ist ein gesicherter Auslauf mit geschütztem Unterstand. Für heiße Tage stehen Planschbecken bereit, in der kalten Jahreszeit können sich Mensch und Hund im beheizbaren Bauwagen zurückziehen. Wer sein Tier nicht bringen oder holen kann, dem bietet Tiernah nach Absprache gegen Aufpreis einen Fahrservice an.

„Auf Kundenwunsch füttern wir die Hunde auch“, sagt Selina Rink im Gespräch mit Tierisch gut. Da das Gelände über eine zweite, abgetrennte Wiese verfügt, können auch läufige Hündinnen bei Tiernah betreut werden. Die Kosten belaufen sich auf 20 und 26 Euro pro Tag, abhängig davon, wie oft der Hund kommt. In den vergangenen Monaten ist die Tagesgruppe beständig größer geworden, berichtet Simon Franz. „Aber wir haben noch Platz.“ Maximal 15 Hunde am Tag können sie aufnehmen. Und auch die nicht ganz leichten Vierbeiner trauen sich Rink und Franz zu. Schließlich haben sie als Tierpfleger im Tierheim beide Erfahrung mit Hundegruppen. „Wir sehen einen Konflikt schon, bevor er eskaliert, und können eingreifen“, sagt Franz.

Eine Urlaubsbetreuung für Hunde können die beiden aktuell aus räumlichen Gründen noch nicht anbieten. „Wir planen das aber für nächstes Jahr“, sagt Simon Franz. Die Pension soll dann zunächst Hunden aus der Tagesbetreuung vorbehalten sein.

Außerdem bietet Tiernah einen Homesitting-Service für Katzen und Kleintiere in Darmstadt und Umgebung an. Selina Rink betreut und versorgt die Samtpfoten, Kaninchen, Meerschweinchen und Co in ihrem gewohnten Umfeld. Auch Tiere mit besonderen Bedürfnissen wie Diabetes-Katzen, die Insulin benötigen, sind kein Problem für die Tierpfleger.
www.tiernah-heimtierservice.de

Vorteile einer Huta
– Regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen
– Hund ist beschäftigt und abends „ausgepowert“
– Hunde lernen, mit verschiedenen Charakteren und Rassen
umzugehen
– Viele Tagesstätten bieten auch Urlaubs- oder Notfallbetreuung an

Eine Pension speziell für kleine Hunde bis 15 Kilogramm ist der Pfötchentreff am Rhein in Biebesheim. „In unserer Huta ist noch Platz!“, sagt Vicky Seegers. Sie betreut die Hunde im eigenen Haus in zwei eigens dafür ausgestatteten Räumen. Die Betreuungszeiten sind Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr, am Samstag von 10 bis 16 Uhr. Die Preise werden nach Stunden bemessen und reichen von 10 Euro (eine Stunde) bis 25 Euro (9 Stunden). Außerdem gibt es verschiedene Ermäßigungen für Stammkunden und Monatskarten. Es wird ein Fahrdienst gegen Aufpreis angeboten. Vicky Seegers hat auch einen Gassiservice und eine Urlaubspension für kleine Hunde.
www.pfötchentreffamrhein.de

Auch in Vicky’s Hundehütte, wie Victoria Genslers Hundetagesstätte in Reinheim-Zeilhard heißt, gibt es noch freie Körbchen. Auf einem rund 900 Quadratmeter großen, ausbruchssicheren Gelände betreut die Hundesitterin aktuell bis zu 15 Hunde am Tag. Kunden legen sich auf einen oder mehrere Wochentage fest, sodass es keine wechselnden Gruppen, sondern ein jeweils festes „Tagesrudel“ gibt. Gemischt wird je nach Temperament und Größe. „Ich habe hier alles an Rassen von Zwergdackel bis Ridgeback“, sagt Gensler. Voraussetzung für eine Betreuung ist Sozialverträglichkeit und ein Mindestalter von sechs Monaten. Die Preise reichen von 99 Euro im Monat für einen Tag die Woche bis 452 Euro im Monat, wenn der Hund fünf Mal die Woche betreut wird.
www.facebook.com/Vickys.Hundehuette

Etwas ab vom Schuss, aber dafür sehr idyllisch liegt das Doglang Rhein-Main in Gernsheim-Allmendfeld. „Andere machen hier Urlaub“, sagt Inhaberin Sabine Büchsel und lacht. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael betreibt Büchsel die Hundeschule mit Urlaubspension und Tagesstätte auf einem Aussiedlerhof. Was den Büchsels wichtig ist: „Wir machen hier keine Großgruppenhaltung.“ Die Hunde werden zu zweit oder dritt in einem Zimmer mit eigener Terrasse untergebracht, auf Wunsch auch einzeln. Die große Auslaufwiese wird gemeinsam mit anderen Hunden genutzt. Betreut werden bis zu zehn Hunde am Tag, die jeweils mindestens 24 Stunden vorher angemeldet werden müssen. Die Bringzeit ist zwischen 7.15 und 11 Uhr, Holzeit von 15 bis 18 Uhr. Kostenfaktor pro Tag: 15 Euro.

www.dogland-rhein-main.de

Checkliste und Tipps
Viele Hutas verlangen, …
… ein Mindestalter des Hundes von vier bis sechs Monaten.
… eine Grundimmunisierung und dass der Hund regelmäßig
entwurmt wird.
…. eine Hundehalterhaftpflicht.
… eine gewisse Sozialverträglichkeit.
Außerdem: Schauen Sie sich die Tagestätte vorher an und vereinbaren Sie einen Probetag für ihren Hund – seriöse Betreuungen bieten dies an. Gesundheitliche Probleme sollten Sie vorher mit Ihrem Tierarzt besprechen. Nicht für jeden Hund ist Großgruppenhaltung das Richtige. Für manche Hunde ist ein Gassiservice oder ein Sitter in den eigenen vier Wänden besser geeignet.

Was viele nicht wissen: Auch im Darmstädter Tierheim gibt es eine Hundetagesstätte. Vor Corona wurden dort bis zu 25 Hunde täglich betreut. Aktuell sind es fünf bis zehn, erzählt Claudia Kadow im Tierisch-gut-Gespräch. Meist werden sie in ein bis zwei Gruppen aufgeteilt. Neue Tageshunde will das Tierheim frühestens im Oktober aufnehmen. Der Grund: „Wir wollen erst abwarten, wie viele Hunde nach den Ferien bei uns abgegeben werden“, so Kadow. Die Hundetagesstätte ist von 8 bis 17 Uhr geöffnet – wobei die Hunde bis 10 Uhr gebracht werden und nicht vor 14 Uhr abgeholt werden können. Das Besondere: Kunden müssen sich nicht auf Tage festlegen, sondern können ihren Hund flexibel bringen. Pro Tag kostet die Betreuung 12,50 Euro. Das Tierheim bietet auch eine Urlaubspension, für die man sich frühzeitig anmelden muss.

www.tsv-darmstadt.de

Das Hundeland Wolf in Griesheim hat bis Mitte Oktober einen Aufnahmestopp für neue Hunde verhängt. „Wir haben in letzter Zeit sehr viele neue Hunde aufgenommen“, sagt Geschäftsführerin Maria Griega. Bis zu 30 Hunde am Tag finden in dem Aussiedlerhof Platz, die in zwei Gruppen betreut werden. Geöffnet ist die Pension von Montag bis Samstag zwischen 7 bis 18.30 Uhr. Kunden können ihre Hunde flexibel bringen, abgerechnet wird nach Stunden: die erste Stunde kostet 6,50, jede weitere 1,50 Euro. Auch eine Urlaubsbetreuung gibt es.

www.hundeland-wolf.de

Mit Anfragen bombardiert wird auch Lena Keck-Schneider in ihrer Rudelei in Nieder-Ramstadt. „Ich führe schon eine Warteliste“, sagt die gelernte Tiermedizinische Fachangestellte, die sich vor fünf Jahren als Hundesitterin selbstständig machte. Das Besondere bei ihr: die Betreuung findet zumindest teilweise im eigenen Haus, „auf der eigenen Couch“ statt. Austoben können sich die Hunde dann auf einem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände, das sie jeden Tag für mehrere Stunden ansteuert. Keck-Schneider würde ihre Huta gerne vergrößern und sucht dafür eine Immobilie zum Wohnen und Arbeiten. Aktuell nimmt Keck-Schneider nur Hunde zur Übernachtung auf, die bereits in der Tagesstätte von ihr betreut werden.

www.rudelei.com

„Wir haben nur fünf Tagespensionsplätze und aktuell sind wir voll“, heißt es von der Keller-Ranch in Weiterstadt. Außerdem gibt es dort eine Urlaubspension für Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen.

www.kellers-ranch.de

Folgende Tierpensionen (ohne Tagesstätte) gibt es in der Region:

Tierhotel Rhein-Main (Hunde, Katzen, Pferde, Vögel, Nager) mit Standorten in Münster, Langen und Egelsbach: www.tierhotel-rhein-main.de

Tierpension Bender (Hunde, Katzen, Kleintiere) in Trebur:
www.tierpensionpender.de

Tierpension Huttner (Hunde, Katzen) in Weiterstadt-Gräfenhausen:
www.tierpension-huttner.de

Pfungstädter Tierheim (Hunde, Katzen und Kleintiere):
www.tierheim-pfungstadt.de

Wir haben eine Hundetagesstätte oder Tierpension vergessen?

Schreiben Sie uns an info@tierischgut-da.de.


Berühmte Minensuch-Ratte "Magawa" geht in Kambodscha in Rente

Siem Reap (dpa) - Die mit einem Orden ausgezeichnete Minensuch-Ratte Magawa geht nach erfolgreichem fünfjährigen Einsatz in Kambodscha in Rente.

Der rund sieben Jahre alte Nager, der einst von Experten der belgischen Hilfsorganisation Apopo ausgebildet worden war, sei ein Held, würdigte die Zeitung "Phnom Penh Post" am Montag. Das Tier hatte geholfen, insgesamt 225 000 Quadratmeter Land wieder zugänglich zu machen. Für diese lebensrettende Arbeit erhielt es 2020 als erste Ratte überhaupt den höchsten britischen Tierorden. Magawa wurde für seine Tapferkeit eigens eine kleine Goldmedaille an einem blauen Band um den Hals gelegt.
Das südostasiatische Land hat immer noch mit den Folgen jahrzehntelanger interner Konflikte zu kämpfen. Nach wie vor ist es eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Die meisten Sprengkörper stammen aus der jahrzehntelangen Schreckensherrschaft der Roten Khmer ab dem Jahr 1975.

Die aus Tansania stammende Riesenhamsterratte war im Alter von neun Monaten nach Kambodscha gekommen und dort trainiert worden. Sie hat nach Apopo-Angaben 71 Landminen und 38 nicht explodierte Sprengkörper erschnüffelt. Insgesamt arbeiten Medien zufolge derzeit 40 Minensuch-Ratten in dem Land, das bis 2025 minenfrei werden möchte.

Das "Cambodian Mine Action Centre" (CMAC) teilte mit, Magawa werde im wohlverdienten Ruhestand in dem Zentrum in Siem Reap bleiben und dabei helfen, andere Ratten für die schwierige Arbeit auszubilden. "Er hat eine Menge Erfahrung", sagte CMAC-Generaldirektor Heng Ratana der "Phnom Penh Post". "Mit seiner Hilfe wird es für unsere Mitarbeiter leichter sein, neue Ratten auszubilden."


Tierherberge Egelsbach

Eine Übergangsheimat für herrenlose Hunde

Die heutige Tierherberge Egelsbach gründet auf eine Privatinitiative in den siebziger Jahren. Schon fast vier Jahrzehnte gibt es die kleine, private Tierschutzeinrichtung, für die sich der Tier-Rettungs-Dienst-Frankfurt e.V. verantwortlich zeichnet. Die Tierschutzarbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.

In den Gründerjahren fanden auch Großtiere, Vögel und Exoten in der Tierherberge eine Zuflucht, heute leben hier ausschließlich Hunde. Auf dem etwa 3000 m² großen Gelände werden durchschnittlich 40 Schützlinge aus dem Inland und den europäischen Nachbarländern betreut.

Viele der Bewohner sind ehemalige Straßenhunde. Etliche von ihnen wurden durch Menschen körperlich „gezeichnet“ und weisen alte Verletzungen von Misshandlungen oder Unfällen auf. Die medizinische Rundumversorgung – ein wesentlicher Ausgabenfaktor der Tierschutzarbeit – ermöglicht ihnen ein schmerzfreies Leben, die Heilung der seelischen Schäden dauert jedoch oft länger.

Getreu dem Motto „Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt ändert sich für dieses eine Tier“, bemühen sich Tierpflegerinnen mit viel Herzblut und hohem Engagement um die tierischen Bewohner. Unterstützt werden sie durch eine feste Gruppe ehrenamtlicher Helfer.

Die Vermittlung in liebevolle Hände erfolgt nach einer angemessenen „Kontaktzeit“. Bei Spaziergängen bietet sich Raum für gegenseitiges Kennenlernen und den Aufbau einer ersten Bindung. In ausführlichen Vermittlungsgesprächen werden die zukünftigen Adoptanten über Charakter, Eigenarten und Gesundheitszustand des Vermittlungstieres aufgeklärt. Selbstverständlich steht die Tierherberge auch über die Vermittlung hinaus den neuen Hundehaltern im Krankheitsfall, beim Auftreten von Problemen oder bei Änderung der Lebenssituation mit Rat und Tat zur Seite.

Neben dem Tierschutz bietet die Tierherberge nach Beendigung der Kontaktbeschränkungen wieder eine Vielzahl an Angeboten: Schüler-, Privat und Langzeit-Praktikumsplätze, Seminare rund um den Hund als auch Projekte und Maßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen. Darüber hinaus wurde im April 2019 eine Jugendgruppe für Kinder und Jugendliche von 8 – 16 Jahren gegründet.

Cornelia Finkbeiner